Die Geschichte des FCW
Pluspunkte sammeln konnte auch 1. Kassier Dieter Fritsch, der bei DM 67 000.- Ausgaben und DM 95000.- Einnahmen einen respektablen Saldo vorweisen konnte.
Überraschend positiv stand man dem Projekt „Erweiterung des Sportheimes“ gegenüber. Ohne Gegenstimme fiel der Beschluss, das Bauvorhaben zügig in Angriff zu nehmen.
Wie dem Pressebericht zur Jahreshauptversammlung am 01.01.1993 zu entnehmen ist, standen eine Reihe von Ehrungen auf dem Programm. U a. konnte BLSV-Kreisvorsitzender Werner Marras Dieter Fritsch für 20 Jahre zuverlässige Funktionärstätigkeit eine Dankesurkunde überreichen.
Für 15-jährige Tätigkeit erhielten Josef Bäumler (Platzwart), Bernd Burzler, Georg Auer, Rudolf Moosburger (Jugendleiter) und Hermann Eisenschenk (Abt. Leiter Stockschützen) Auszeichnungen.
Für 10-jährige Funktionärstätigkeit wurden geehrt Herta Lang, Eduard Kreis, Herbert und Helmut Zöllner, Peter Ropertz und Ernst Braun (Hauswart).
Große Schatten lagen allerdings über der fussballsaison 1992/93, Nach 11 Jahren B-Klasse Zugehörigkeit musste der Abstieg in die C-Klasse hingenommen werden.
Dennoch beging man am 01.08.1993 die Einweihung des Sportheimanbaues mit Kegelbahnen, welche in einer Bauzeit von knapp 2 Jahren durch Eigenleistung der Mitglieder erbracht wurden. Verbunden mit einer Sportwoche stellt dies das größte Ereignis im Vereinsjahr dar. Bereichert wurde dieses Fest durch die Anwesenheit der Bayern München Alte Liga.
Vom 24. bis 26. Juni 1994 begeht der FC Wackerstein-Dünzing, der mittlerweile 408 Mitglieder zählt, sein 25-jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe. Drei Tage steht das Vereinsgeschehen ganz im Zeichen dieses Jubiläums.
Die Patenschaft für diese Fest hatte freundlicherweise der Nachbarverein TSV Pförring übernommen.
Auf`s Korn genommen wurde, bei der traditionellen Teilnahme am Pförringer Faschingsumzug, auch die Bundeswehr, die 1995 mit einem Panzer den Maibaum am Sportgelände – mitsamt der Stockbahnbeleuchtung – umlegte. Für den FCW hatte es sich finanziell gelohnt.
Nachdem Franz Lechermann die Mannschaft 1995 von Reinhold Zagler übernommen hatte, führte er sie als – überragender Spielertrainer – 1997 zur Meisterschaft. Leider stieg die Mannschaft, bedingt durch eine Verletzungsseuche, dann bereits 1998 – nach Platz 3 in der Vorrunde – noch ab.
1997/98: Viele Jahre war Sepp Eckert (2.v.l) aus Menning Trainer im Jugendbereich. Er prägte in einer intensiven Zeit die Menninger Jugendlichen beim FC Wackerstein.
Die Jugendarbeit von Hans Hopf, Hans Hinhamer und Hans Kreis führte – mit einem sensationellen „Knipser“ Stefan Fessler – mit zwei Mannschaften in zwei Gruppen – auch zu einer Doppel-Meisterschaft der B-Jugend.
Anschließend übernahm der langjährige Trainer der 1. Mannschaft, Peter Wolf, die Spieler in der A-Jugend und stieg auch dort auf.
Ein Freundschaftsspiel der „B“ gegen Pförring allerdings verdarb – mit mehreren Toren – ein gewisser „Mike Köstler“, der erfolgsverwöhnten Mannschaft gehörig.
..und die Stockschützen:
1990 ..ein Ausrutscher mit dem Abstieg aus der Landesliga
1991 ..Doppelaufstieg auf Asphalt in Bezirksliga und Landesliga
1993 .. Ausrutscher mit dem Abstieg in die Bezirksoberliga
1997 .. Aufstieg in die Landesliga
1998 .. Aufstieg von der Landesliga in die Oberliga
2001 Bei so viel Erfolg gab`s neue Anzüge und eine Neuteerung der Stockbahnen, die Pfarrer Weber segnete.
1997 gelang es mit Monika Buchner und Manuela Dunka aus Pförring qualifizierte Übungsleiterinnen für Interessierte in einer Frauen-Gymnastikgruppe zu verpflichten. Die Betreuung übernahmen Rosi Kreis und Monika Lechermann.
1997 gelang es mit Monika Buchner und Manuela Dunka aus Pförring qualifizierte Übungsleiterinnen für Interessierte in einer Frauen-Gymnastikgruppe zu verpflichten. Die Betreuung übernahmen Rosi Kreis und Monika Lechermann.
1998 Der traurigste Tag in der Geschichte des FC Wackerstein-Dünzing.
Auf der Rückfahrt von einem Auswärtsspiel verunglückte ein Auto mit Spielerinnen der Damenmannschaft. Kathrin Schießl (re.) und Kerstin Lang (li.) verloren dabei ihr Leben. Die Mannschaft konnte den Schock und den Verlust nicht verkraften und löste sich bald darauf auf.
1999
Als Glücksgriff erwies sich das Ehepaar Stefan und Petra Köstler, das die Sportgaststätte bis 2006 betrieb
Über den Betrieb der Gaststätte hinaus, sollten dann die „Köstlers“ in den nachfolgenden Jahren, im sportlichen und organisatorischen Bereich, noch für viel Furore sorgen.
Der FC Wackerstein-Dünzing feiert sein 30-jähriges Jubiläum.
2002
Die „Grenzland Bulldogfreunde“ gründen ihren Verein und wählen das Sportheim als ihr Vereinslokal. Sie bereichern mit ihrem monatlichen Stammtisch das Vereinsleben.
2003
Satte 3 Jahre lang trainierte FCW Eigengewächs Klaus Kleindorfer die Wackersteiner Fußballer, ehe er 2004 am Liedl Markus übergab.
Die Stockschützen steigen in die Landesliga auf Asphalt auf.
Nach einigen schweren Jahren mit ständigen Nachwuchsproblemen trainierte Adolf Kleindorfer eine starke A-Jugend mit Spielern aus Wackerstein, Pförring und Menning.
2004
Das Pfingst–Freizeitturnier „Donau Jura Cup“, das von Stefan Köstler ursprünglich als „Stopselclub Turnier“ initiiert und seit 2004 viele Jahre im Programm des FCW.
Bunt gemischte „Mixed- Mannschaften“ für Buam, Madl, Junge und Oide nehmen teil.
Der FC Wackerstein-Dünzing ist jetzt im Internet präsent.
Stefan Köstler erstellt die ersten Seiten. Informativ und mit unzähligen Bildern zu allen möglichen Veranstaltungen. Die Bildserien berichten ab da auch über die, von Herta und Georg Lang, seit 1988 durchgeführten Kinderzeltlager. Bereits in in den frühen 70`gern Jahren zeltete Lothar Seidl erstmals mit den Kindern bei Regenstauf ehe dann Ernst Braun in den 80` gern mehr die Obersdorfer Gegend unsicher machte.
Start in die „Ära Mailing“.
Markus Liedl kommt aus Mailing zum FCW, wo er zusammen mit den Wackersteiner Eigengewächsen, Stefan Pfaller und Thomas Schmid, höherklassig kickte. Nachdem erst Liedl wechselte, kamen Pfaller und Schmid zurück, denen dann Andreas Stark mit „Erfolgsgarant“ Christian Schmucker nachfolgten. Über Jahre hinweg wechselten dann ständig Mailinger Spieler zum FCW und brachten den FCW wieder in die Erfolgsspur zurück. Dazu gehörten natürlich auch die „Meistertrainer“ Tobi Neugebauer/Thomas Jäger.
Dieser Ausverkauf führte letztlich dazu, dass der FCW an Mailing sportlich vorbeizog.
Zu guter Letzt warben die FCW ´ler 2016 sogar den Wirt des Mailinger Sportheimes ab. Ob dann „Suflaki“, „Gyros“ und „Zaziki“ ausschlaggebend für den erstmaligen Aufstieg in die Kreisliga war, weiß keiner genau?!
2005
Thomas Köstler schafft es wieder eine Damenmannschaft ins Leben zu rufen. Ihm gelingen dabei 2011 und 2014 zwei Meisterschaften.
Nachdem Thomas Köstler 2015 das Amt des 1. Vereinsvorsitzenden antrat, übernahm zunächst Hans Kreis die Mannschaft, die er dann 2016 an Patrick Kiefner übergab.
Nachdem die Spielerdecke zunächst mehr und mehr schmolz, schaffte es Patrick Kiefner, dass sich die komplette Mädchenmannschaft des TV Münchsmünster zu einer Spielgemeinschaft mit dem FCW zusammenschloss und Frauen nach 1998 im Jahre 2018 erstmals wieder auf Großfeld spielen.
Die Stockschützen:
2011 – 2016 2 Moarschaften akiv
2015 – Kreisligameister
2007:
Die Skiabteilung wurde gegründet.
Nach anfangs 19 Gründungsmitgliedern stieg im Laufe der Jahre der Mitgliederzahl in der Abteilung auf über 200.
Alois Arnhofer ist Instruktor von bald 9 lizenzierten Skischullehrern, Andreas Pfaller wird Abteilungsleiter.
Die Stockschützen steigen in die Bayernliga auf Eis auf.
Der Verein veranstaltet eine Benefizveranstaltung in Form eines großen Jugendfußballturniers für sein Mitglied Michl Wetzl jun.
2008
Mit viel Eigenleistung wurde ein Volleyballspielfeld errichtet, das einige Jahre stark frequentiert wurde.
2009
Der FC Wackerstein-Dünzing feiert sein 40- jähriges Vereinsbestehen. Das Fest war ein voller Erfolg, bei dem natürlich auch alle Gründungsmitglieder geehrt wurden. Mit spektakulären Einlagen und der aktiven Teilnahme von Bgm. Sammiller und Pfarrer Saller war das Turnier am „Menschenkicker“ ein Publikumsmagnet
Die Stockschützen steigen in die Oberliga auf Asphalt auf.
Unter Trainer Christian Schmucker steigt die 1. Mannschaft in die Kreisklasse und die 2. Mannschaft in die B-Klasse auf.
Während die 2. Mannschaft frühzeitig alles klar machte, setzte sich die 1. Mannschaft als Vizemeister in einem Entscheidungsspiel durch. Gegen Lichtenau gelang in Ernsgaden ein 4:2 Erfolg.
Anschließend Empfang im Rathaus und ein Eintrag ins goldene Buch der Marktgemeinde Pförring.
Immer weniger Kinder und Jugendliche haben Interesse am Fußballspielen. Gemeinsam mit dem SV Dolling und dem TSV Pförring wurde die Jugendfördergemeinschaft „JFG Donau Kels“ gegründet, um so Jugendlichen weiterhin einen vernünftigen Spielbetrieb zu ermöglichen.
2010
Einbau einer Bewässerungsanlage für beide Spielfelder und der Montage einer Flutlichtanlage auf dem Trainingsplatz.
Trotz viel Eigenleistung beliefen sich die Kosten für diese Baumaßnahme auf ca. 70 000 €.
2011
Der FCW nimmt als Patenverein am 100. Gründungsfest des TSV Pförring teil. Angeführt von Fähnrich Albert Dintner präsentierte sich der Verein dort mit sehr vielen Teilnehmern.
2012
Die 2. Mannschaft mit Christian Schmucker steigt wieder in die B-Klasse auf.
2013
Dem neuen Trainerduo, Tobi Neugebauer und Thomas Jäger, gelingt der Wiederaufstieg mit der 1. Mannschaft in die Kreisklasse.
2015
Nach 44 Jahren Amtszeit als 1. Vorsitzender, in der er den Verein maßgeblich prägte, stellte sich Vorsitzender Lothar Seidl nicht mehr zur Wahl. Dem „Rekordvorstand“ des Bayerischen Fußballverbandes dankte mit einem Brief sogar Ministerpräsident Seehofer für die langjährige Leistung.
Mit einem eigenen internen Festakt, mit der Ernennung zum 1. Ehrenvorsitzenden, würdigte der Verein im vollbesetzten Sportheim, mit einem außergewöhnlichen Abend, eine außergewöhnliche Leistung. Das Einladungsplakat hierzu sollte Lothar Seidl so darstellen wie er war, ein Vorstand der anpackt.
2017
Im Relegationsspiel bei der DJK Ingolstadt um den Aufstieg in die Kreisliga besiegt der FCW den FC Geisenfeld mit 1:0 durch ein Tor von Michael Köstler.
Ein historisches Ereignis, der FCW spielt erstmals in seiner Geschichte in der Kreisliga!
Diese Vereinschronik, die in diesen Rahmen nicht auf alle Einzelheiten wieder geben kann, sondern nur einen groben Überblick über das Geschehen beim FC Wackerstein-Dünzing in der vergangenen 57 Jahren geben kann, sei geschlossen mit dem Wunsch, dass auch künftig Kameradschaft und Zusammenhalt im Vordergrund stehen und viele Menschen durch sportliche Betätigung Freude und Erfüllung finden mögen.