Die Geschichte des FCW
Ein Faschings-Fußballspiel für die Aktion Sorgenkind fand großen Anklang. Trainer Fritz Hoffmann, der die Erste Mannschafft vom letzten Tabellenplatz auf den 2. Platz brachte, verließ 1972 den FC Wackerstein. Seine Nachfolge trat Eduard Haid, ebenfalls aus Großmehring, an. Der FCW wurde eingetragener Verein. Auf Freundschaft und Geselligkeit legte man stets großen Wert. So führte der Vereinsausflug – verbunden mit einer Sportbegegnung – nach Schwaz in Tirol, immer wiederkehrende Besuche bestätigen die jahrelange Verbundenheit.
Bei den Neuwahlen am 06.01.1973 wurde die bisherige Vorstandschaft bestätigt. Lediglich einen Wechsel gab es in der Jugendleitung. Die jahrelange Fußball Erfahrung von Rudolf Moosburger kam der Jugend zu Gute. Die Leitung für die neu gegründete Schülermannschaft wurde Dieter Fritsch übertragen.
Die 1. Mannschaft errang unter Trainer Eduard Haid die Vizemeisterschaft in der C-Klasse Kelheim.
Dann kam der Augenblick, den man nicht wahrhaben wollte! Die Bundeswehr begann mit den Arbeiten am Truppenübungsplatz; der Sportplatz musste geräumt werden! Zum Glück konnten die Heimspiele auf dem Dünzinger Sportplatz ausgetragen werden, den der FC freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekam.
Nach langen Bemühungen fand sich dann endlich ein Grundstück an der Döttinger Straße (jetzt Aufelder Weg), das der Markt Pförring für den Bau einer Sportanlage zur Verfügung stellte. 1. Vorsitzender Lothar Seidl nutzte dann sogleich die Gelegenheit, am 22. und 23. 9. 1973 einer Vorstandstagung in Inzell beizuwohnen. Für den FC damals aktuelles Thema: „Sportstättenbau und Bezuschussung“ war Gegenstand der Tagung.
Sofort kam die Planung voll in Gange! Unter Einsatz der Bundeswehr wurde dann mit der Rohplanierung des Platzes begonnen. Der veranschlagten Bausumme von DM 465 000.- für den Bau eines Vereinsheimes standen bescheidene DM 11 000.- Eigenkapital des Vereins gegenüber. Dennoch glaubte man, durch Eigenleistung und Bezuschussung das Bauvorhaben realisieren zu können.